Stille Momente im vollen Leben

Meine Anregung ist eigentlich ganz leicht und dann doch nicht immer so ganz einfach umzusetzen.

Was bedeutet eigentlich Stille für Sie? Suchen Sie die Stille, meiden Sie die Stille? Wie oft haben Sie Momente, in denen Sie nichts tun?

Wozu eigentlich still sein? Und wenn es doch den Wunsch gibt, dann kommt vielleicht die Frage, wie geht es, oder das soll es gewesen sein und auch noch gut tun!?

Ich möchte Sie ermutigen, es auszuprobieren und nicht soviel zu denken und zu bewerten. Das machen wir sowieso den ganzen Tag.

Steigen Sie einfach mal für kurze Momente am Tag in einen anderen Zug. Der Zug, der da heißt: Stille.

Schön geht das in der Verbindung mit der Natur. In der eigenen Stille kann man den Vögeln lauschen, die Blumen betrachten, den Wind hören und spüren, vielleicht die Sonne oder die Regentropfen wahrnehmen.

Wenn dann die ganzen Alltagsgedanken kommen, lassen Sie diese ruhig kommen - aber auch wieder gehen. Werden Sie nicht zu konkret in den Gedanken und versuchen Sie, Ihr Bewusstsein immer wieder auf die Natur und ihren Atem zu lenken.

Diese Übung kann man schön für sich alleine, auch zu zweit oder mit mehreren machen. Schön ist es auch, in der Familie mal für ein paar Minuten gemeinsam still zu sein. Probieren Sie einfach mal ein bisschen aus, seien Sie kreativ, so Vieles ist möglich.

Die Erweiterung des Alltages um die stillen Momente ist aus meiner Erfahrung eine wertvolle Bereicherung des vollen Lebens.